Monitoring nach der Gewässersanierung

Nach der Gewässersanierung 2025 überprüfen und dokumentieren, wie sich Arten in den Tümpeln ansiedeln.

11. April 2026

Im mittleren Tümpel wimmelt es von Kaulquappen des Grasfroschs (Rana temporaria).
In den letzten Jahren lagen hier zwar Laichballen auf dem Boden, aber das Gewässer war trocken – der Laich hatte keine Chance.
Dank der Sanierung 2025 ist jetzt genug Wasser vorhanden!

📌 Art: Grasfrosch (Rana temporaria)
Bestände in den letzten Jahrzehnten dramatisch eingebrochen.
Rote Liste Baden-Württemberg 2020: „gefährdet (3)“

Foto des mittleren Tümpels mit vielen Kaulquappen

9. Mai 2026

Der neu angelegte, flache Tümpel (sonnig gelegen) ist noch nicht bewachsen. Das Wasser ist klar – keine Kaulquappen zu sehen.
Über dem Tümpel kreisen Libellen: der Plattbauch (Libellula depressa).

📌 Art: Plattbauch (Libellula depressa)
Pionierart – besiedelt neue Gewässer im ersten Jahr.
Status: ungefährdet

Plattbauch-Libelle im Flug über dem Tümpel 

24. Mai 2026 – Großer Erfolg!

Die Kaulquappen des Grasfroschs haben sich weiterentwickelt: jetzt mit kleinen Beinchen!

Sensation: Im kleinen Tümpel am Zulauf wurde eine Gelbbauchunke (Bombina variegata) gesichtet!

📌 Art: Gelbbauchunke (Bombina variegata) Rote Liste Baden-Württemberg 2020: „stark gefährdet (2)“ – ein riesiger Erfolg für das Biotop!

Gelbbauchunke im kleinen Tümpel

Die Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula) ist ebenfalls vorhanden.

📌 Art: Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
Häufig, aber schwer zu entdecken (hält sich in der Vegetation auf).
Status: ungefährdet

Frühe Adonislibelle auf einem Schilfhalm.

Und der Plattbauch ist weiterhin zu sehen.

Plattbauch-Libelle